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14. September 2008

Burgtheatertreffen, oder die Tage danach…..

Gestern war ein Treffen der Burgschauspieler bei mir im BurgWirtsHaus mit Geist und Herz angesagt. Fast alle kamen, nur diejenigen, welche bei den letzten Theaterpartys zu,- sagen wir mal, exzessiv gefeiert hatten, weilen noch unbekannten Aufenthaltes im Ausland (Burgi, Wolfi, etc…)

Es fing wie immer recht harmlos an, man redete und redete, hatte sich ja schon fast 3 Wochen nicht mehr gesehen, es gab viel neues zu berichten, das Treffen hatte anfangs fast den Charakter einer Generalprobe einer Verlobungsfeier. Ja der Burgdrache ist ein gar mystisch Ding und spinnt seine Fäden. Näheres dazu später im Bildbericht..

Ab und zu rief Hannes nach einer tanzbaren Musik, aber der Rest der Truppe war noch nicht soweit.”Hang on sloopy” tönte es noch recht zaghaft, der Pölle wollte unbedingt seine “Pöllemusik” hören, den “Bayern Rap”, ein feines Stück Musik, hat auch dem Berntaler Hans ganz gut gefallen, er ist ja Musiklehrer, einer mit ganz feinen Ohren, er wollte dann übrigens Chris Barber hören, spielte ich sofort und sofort ging es dann schon lauter zur Sache. “Hang on Sloopy”, tönte es immer lauter, und dann fing ich an. DJ Luk at Work!

Der Karl kam auch hinzu und eine Neuauflage der legendären wilden Theaterpartys konnte starten…

schaun´n Sie mal, wie ernst der Karl schauen kann,so dann und wann, aber wehe, wenn er, wie es so schön heißt,- losgelassen..

Langsam kommt er der Doris wieder näher, nimmt deren Vibrationen auf, und ist dann nicht mehr zu halten

So etwas wirkt natürlich ansteckend, und da wir schon anfangs von Verlobungen oder so gemutmasst hatten, hier der Beweis, das Gerücht wird heiß und immer heißer, der Pölle immer weißer..

aber genug der Knutschereien, jetzt wird getanzt und zwar bis fast 3 Uhr..

Ach ja, wegen dem Burgdrachen wär´s.. der Karl hat den Pölle gefragt, ob er denn auch einmal so einen gewagten Drachenritt machen dürfe, der Pölle sagte spontan ja, die Erinnerungen sind ja noch frisch, aber dann kamen dem Karl Zweifel, war ja doch schon ein bißchen kalt gestern nacht.

Und dann, das Tanzen hatte ein Ende, erste Ermüdungserscheinungen stellten sich ein,- sagte der Karl wieder wie immer um diese Zeit, fast schon 3 Uhr früh, ja da sagte er das geheinmnisvolle Wort, erst zaghaft leise, dann immer lauter, immer fordernder,-“Kärntnerlied”, sagte er, bitte singt ein Kärntnerlied.

Und um die Burgschauspieler war es geschehen. Ein merkwürdiger Ruck ging durch die Reihen, der Karl prüfte noch schnell die Stimmbänder von der Doris, dieses Foto zeige ich lieber nicht, äußerst musikalisch der Herr Karl, beim Testen.. Und so begannen sie wie in Trance Kärntnerlieder zu singen und etwas merkwürdiges passierte, sie konnten nicht mehr aufhören, diese Art Liedgut müßte unter das Drogengesetz fallen, denn auch die Augen glänzten so komisch, der Strophen wurden immer mehr, still um an See wurde natürlich wieder falsch gesungen, Sterz schau oba, dos wüll der Krassbauer natürlich nit hör´n..

Dem Wilfried sei Dank, er konnte die Burgschauspieler als Ältester und Weisester des Vereines, gehört auch dem Weisenrat an, das ist witzig, wenn ich mir eine Symbiose zwischen dem Wilfried und dem Krassbauer Heinz vorstelle, dies wäre Mirakulix, ein Weiser und Heiler zugleich…gell, witzig?, ja dem Wilfried, dem Weisen sei Dank, er konnte diesen Kärntnerliederexzess einigermassen bremsen, und so konnte der Burgwirt doch noch ein paar Stündchen ruhen. Sie sangen dann noch im Hof weiter, ich lenkte sie sanft auf die untere Terrasse, sperrte unauffällig das Tor zu, und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute…

Ach ja, der Hannes fuhr wieder mit mir nach Hause, als letzter, wie es sich für den Theaterpräsidenten gehört.

Nachtrag für den Richard: Die Karin ist um 02.58 Uhr nach Hause gegangen. (Foto von ihr habe ich leider keines machen können, sie entzieht sich in letzter Zeit immer gekonnt meiner Kameralinse)

Bis demnächst, Euer Luk

 

 

2 Kommentare zu “Burgtheatertreffen, oder die Tage danach…..”

  1. Helmut Hammermann sagt:

    Endlich wieder ein Lebenszeichen von Pölle, ich hatte schon Angst den gibts nicht mehr!

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

Restaurant Alte Burg Gmünd · +43-4732-3639 oder +43-676-9497080 · luk@alteburg.at

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