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10. Oktober 2008

Burgbesuch eines Altbürgermeisters

Heute besuchten uns vier Gäste in der Burg, haben gegessen, dachte, sie werden dann bald, wie meist alle Gäste, bezahlen und wieder talwärts schreiten, aber nein, diese vier Gäste begannen plötzlich Kärntner Lieder zu singen, schade, dass der Karl (Postwirt, Anm. der Red.) nicht da war, er hätte wieder feuchte Augen bekommen. Sie bestellten noch eine Runde roten Rotweines, so bestellte einer der vier,- und das Singen hatte kein Ende. Ich setzte mich dazu, auch Ula, meine Frau setzte sich kurz dazu, sie erzählten ein bißchen von sich, zwei kamen aus (von) der Teichl, Penk, Mölltal und zwei aus Spittal, kannten sich von früher, wollten einen Gmündausflug machen und landeten bei mir in der Burg. Der eine, wohl der älteste der vier, war früher Bürgermeister in der Teichl, vor der Eingemeindung, er meinte, man nahm ihm seine Gemeinde weg, er war auch bei der Bahn angestellt, reiste oft mit selbiger nach Klagenfurt zur Landesregierung, um dort Gelder für seine Gemeinde zu lukrieren, war auch damals schon sehr schwierig, nur die hartnäckigsten kamen zu etwas, oder besser gesagt, – bekamen etwas. Strassenbau, oder sonst so Sachen, welche für die damaligen Gemeinden lebenswichtig waren. Prestigebauten kamen ja erst später dazu. Ja, es war sehr nett, sie kennen auch den Herrn Isola aus Gmünd, der hat eine Almhütte in der Teichl und singt auch sehr schön. (Aber, wie die meisten Sänger, weiß er nicht immer, wann man aufhören sollte, aber das geht wohl vielen Sängern so.) In der Mölltolleit´n  war dann das letzte Lied, welches sie mir zum Besten gaben, der Altbürgermeister war früher auch im Chor, die Teichler Wildsänger, oder so ähnlich, war deren Kampfnahme, vielleicht singen sie einmal beim Burgsingen, der MGV müsste sie nur einladen, haben ein nettes Repertoir, sogar lustiges Liedgut, ist ja sehr selten bei den Kärntnern, das Lustige…

Der Altbürgermeister sagte noch beim Abschied, ich solle ihm etwas von meiner Größe geben, bei seinem nächsten Besuch, aber das ist meiner Meinung nach nicht nötig, er hat schon Größe, dieser Mann, – hat sicher vieles für seine Gemeinde getan, ich noch nicht..!

Bei der Eisenbahn nannten sie ihn “Tauernzwerg”, erzählte er noch, unter diesem Namen kennen ihn viele, ich kenne ihn nun auch und ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut, ihn kennenlernen zu dürfen. Menschen mit Humor sind leider selten, und deshalb um so wichtiger für die Welt.

Einen schönen Herbst noch,…. bis demnächst, da kommt vielleicht ein Bericht über dem derzeit größten Hasenstall Österreichs, die Alte Burg!

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