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7. Dezember 2008

KrampusHochzeitstagWeihnachtsfeierundsoweiterTag…..

die Ereignisse überstürzen sich manchmal, so wie auch heute. Mit ziemlichen Stolz verkünde ich hiermit, ich bin seit 28 Jahren mit Ula verheiratet, habe auch den Hochzeitstag nicht vergessen, Gott sei dank! Ausserdem ist heute Perchtenlauf in Gmünd, – weil Krampustag, und wir haben nämlich am 6. Dezember 1980, auch Krampustag, – in Malta geheiratet. Eigentlich wollte ich nie heiraten. Aber dann triffst du auf  die Frau, mit der du eigentlich nicht gerechnet hast, und schon bist du 28 Jahre verheiratet, 4 Kinder, a Burg, ??! Wir haben nur “klein” geheiratet, mit Trauzeugen, die hatten einen schönen Anzug an, (der Peter Zauchenberger und da Tonza (Toni), einer meiner Brüder). –  Der Standesbeamte, – Herr Klampferer, wusste nicht so recht, wer nun der Bräutigam ist, wir,- (Ula und ich),-  hatten nämlich in Jeans und Norwegerjacken , – das sind schön gestrickte Jacken oder Pullover, geheiratet, und so war der Standesbeamte etwas irritiert, aber es hat trotzdem funktioniert. Mein Bruder, der Baumeister Strasser Siegfried hat am selben Tag Mist “gführt”, also  Kuhscheisse auf die Felder gefahren, wie die Teutonen zu sagen pflegen, – einige Leute haben gesagt, beim Lukasbauer tuan se heiraten, aber andere haben gsagt, das kann nicht sein, da tuan se Mistführn! Ja so war das damals. 

Aber heute ist ein neuer Tag. Unten in der Stadt toben die Krampusse, nicht so viele wie sonst immer, und oben bei mir in der Burg habe ich eine Weihnachtsfeier mit Moltinger. (Das sind Bewohner des Maltatales). Auch ich bin ja ein Möltinger, aber nicht ganz reinrassig, mein Vater war ein Mötaberger (Maltaberger,- das heißt einer vom Maltaberg,  hat eine aus dem Dorf Malta geheiratet, aber bevor er die Maltingerin geheiratet hat, welche auch nur eine halbe Maltingerin war, weil meine Oma war eine Wienerin, welche wiederum, aber das würde nun zu weit führen, vielleicht ein anderes mal),also,- bevor er geheiratet hat, war ich, wie viele echte Kärntner, schon da.  

Also, es waren Mö(ä)ltinger in der Burg, um eine Weihnachtsfeier zu feiern, der  Oberwinkler Herbert mit seine Jungs und deren Frauen, und es  hat ganz schön lang gedauert…. 

Da Blosa Herbert, ein woschechter Möltinger, war das erste Mal in der Burg. Er war als Schüler, wie so viele andere auch, schon früher, als die Burg noch eine Ruine war, eben in der Burgruine, – Gott weiss, was er da getrieben hat, wie so viele andere auch? ( Der Herr links, dos is a, der Blosa Herbert)!

Ich habe ihm eine Burgführung versprochen, vielleicht zu Ostern, damit er sieht, was Möltinger so aus Burgruinen machen. Aber da die  Gelegenheit grad günstig war, haben wir das schon erledigt.  Zu Ostern kommt er dann die Terrasse ausprobieren..! den berühmten Blick auf´s Me(h)r nämlich.

Da Lagger Walter, der Bruder vom berühmten Holzschnitzer Sepp Lagger, – der ist aber nun Tischler, auch nicht schlecht, – war auch da, viel ruhiger als sonst, mache mir schon ein wenig Sorgen, weil er ja sonst viel mehr redet?

Hier ein paar Bilder vom Krampustreiben, wie gesagt, nicht ganz so spektakulär wie früher…

aber schön war´s schon, sagen die Kinder.

das sind nun noch einmal Bilder von mir und Ula zum 28sten HTag

und nun, die Pflicht ruft, ich muss wieder zu meinen Gästen, die Möltinger, die kennen das Wort Sperrstunde noch nicht, obwohl da Walta schon a bissl schwächelt, – jetzt brauchen sie noch eine Runde, also bis demnächst

Luk

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