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21. Oktober 2009

Literatur, -doss es lei so raucht….

alpe-adria-literatursymposium1

am Freitag abend beginnt das 5. Alpe-Adria-Literatursymposium des Kärntner Schriftstellerverbandes in Gmünd                                                                                                     23. bis 25. Oktober 2009, Alte Burg Gmünd

„Kontaktaufnahmen“

Das mittlerweile schon traditionelle jährliche Treffen widmet sich der kulturellen, sprachlichen und literarischen Vielfalt der Alpe-Adria-Region. In diesem Jahr geht es um die gegenseitige Kontakt-aufnahme von Literaturfestivals des Alpen-Adria-Raumes. Das Symposium beginnt am 23. Oktober mit einem öffentlichen Konzert und endet mit einer Reflexion am 25. Oktober.

Der Kärntner Schriftstellerverband veranstaltet heuer zum 5. Mal ein Alpe-Adria-Literatursymposium in Gmünd. Bei diesem jährlichen Treffen versammeln sich AutorInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus den Ländern Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien an einem Tisch, um über den Tellerrand des eigenen Schaffens und Kulturkreises hinauszuschauen.

Das heurige Treffen steht unter dem Motto „Kontaktaufnahmen“. Im Alpe-Adria-Raum gibt es zahlreiche Literaturfestivals. Trotz der geographischen Nähe gibt es bisher kaum Kontaktnahme der Festivals untereinander. In Gmünd treffen sich heuer aus diesem Grund OrganisatorInnen und LeiterInnen von Literaturfestivals, um sich erstmals auszutauschen.

Aus Österreich kommen die „Rauriser Literaturtage“, sowie die „Pfingstvision Weiz“ . Aus Slowenien werden VertreterInnen des „Herberstein-Literaturtreffens Velenje“ an dem Treffen teilnehmen,  Italien wird durch „Oh-Poetico-Parco Trieste“ vertreten. Das „Forum Tomizza“ vereint Literaturschaffende aus Italien, Slowenien und Kroatien. Diesmal werden auch Vertreter eines tschechischen Festivals „Stranou“ aus Bernoun an dem Symposium teilnehmen.

Die OrganisatorInnen der genannten Festivals werden über ihre Arbeit und die Situation ihrer Veranstaltungen berichten. Während des Treffens sollen Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit ausgelotet werden.

Das Literatursymposium wird von zwei öffentlichen Kulturabenden umrahmt, zu denen die Bevölkerung von Gmünd herzlich eingeladen ist:

Freitag, 23. Oktober 2009, 20 Uhr, Alte Burg Gmünd, Lodronsaal:

„Die Stimme der samtenen Revolution“ – Der Cantautore Jaroslav Hutka aus Prag war gemeinsam mit Vaclav Havel eine der wichtigsten Gestalten der Wende in Prag. Er ist in Tschechien eine Legende!

Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr, Alte Burg Gmünd, Lodronsaal:

„Viel O Sophie“ – ein Ernst-Jandl-Abend in Gmünd.

Die Texte von Ernst Jandl werden von Schauspieler Dietmar Pickl rezitiert, in musikalischer Begleitung von Gilbert Sabitzer (Saxophon), Christoph Hofer (Akkordeon) und Emil Kristof (Percussion).

Jandl formulierte in seinem „selbstporträt 1966“: „Was ich will, sind Gedichte, die nicht kalt lassen.“ Ernst Jandl hat die Sprache, die er benutzt, lustvoll manipuliert und kunstvoll an ihre Grenzen getrieben. Der Abend stellt die verschiedenen Segmente  des Schaffens von Ernst Jandl in einen textlichen und musikalischen Bogen.

Über das Literatursymposium in Gmünd wird jedes Jahr in Zeitungen des Alpe-Adria-Raumes ausführlich berichtet. Unsere schöne Stadt wird dadurch auch auf diesem Weg als Kulturstadt in unseren Nachbarländern bekannt.

Elisabeth Faller

Also, liebe literaturbegeisterte Kärntnerinnen und Kärntner, bis demnächst..!Luk.

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Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

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