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4. März 2010

wo die ersten Kärntner hausten…..

……..oder “Ergriffen in Griffen”. Am Montag fuhren Ula und ich spontan ins Lavantal, -St. Andrä, -da wo das Kloster thront,- oder ist es ein Stift?- um bei einem bekannten Apfelwein Erzeuger einzukehren und seine feinen Kreszenzen zu verkosten. (Dominikus und Juliane Spendel). Er hat einen köstlichen Apfel Prosecco und sortenreine Apfelweine.  Könnt´ Ihr ab Ostern bei mir in der Alten Burg verkosten.

Und jedesmal (naja,- so alle Jahre ein – bis zweimal), wenn ich an Griffen vorbeifahre, denke ich, – ich muss unbedingt einmal diese Burgruine anschauen, aber jedesmal bin ich wieder vorbeigefahren. Aber nicht am letzten Montag. Da bin ich abgebogen und hinein nach Griffen. Bei der großen Kirche ist der Aufgang zur Burganlage. Zuerst sehr steil über metallene Treppen, aber weiter oben dann relativ gemütlich zum gehen. Es war ein wunderschöner Kärntner Himmel(blau)Tag. Ja, auch die in Griffen können den schönen blauen Kärntner Himmel bewundern. Aber nun zur Burganlage, ganz andere Gesteinsart wie bei der Gmünder Burg. Kalksteine oder so was in der Art. Habe gleich zwei verschiedene Steine “gestohlen”,-  Griffen möge mir verzeihen, – um sie beizeiten unseren Bauforschern, welche bald wieder in Gmünd verweilen dürften, zu zeigen und analysieren zu lassen. Interessiert mich halt. Es ist eine tolle Burganlage mit wunderschönem Ausblick (fast so schön wie Gmünd), ich war ganz ergriffen,- liebe Griffener, -falls Ihr nicht wisst, – was ihr mit Eurer Burg alles machen könnt´, bitte bei mir melden…..

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Am Fuße der Burg begrüßten uns erste Frühlingsboten,  – fand ich sehr nett von den Boten……..

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hinter den hoch aufragenden Kiefern spechtelte schon die erste Burgmauer hervor..

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ein Blick zurück, hinunter ins “Griffnerland”, da wo die “Griffner Buam´n” herstammen, kennen wahrscheinlich einige blauäugige Bierzeltbesucher???

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weiter oben zeigt mir die Burg schon mehr von Ihrer “Haut”..

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ich schau noch mal hinunter, -durch die Kiefern hindurch ins weite Land…und ein “burgherrlicher Schauder” durchzuckte meinen Körper. Ach´war das schön damals..

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am Gipfel der Burg dieser herrliche Restturm,- durch die verfallenen Fenster wieder ein Blick ins Tal, alle Bauern soweit brav, säubern  ihre Felder, damit´s wieder wächst im kommenden Jahr, dann werden sie mir wieder Korn und Speck in meine Burgkammern bringen, -aber nein, -das war ja früher so, -die gute alte Zeit. Schade drum.

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Hier versuche ich, die Burg einzunehmen, – aber keiner da, der sich wehrt, ist dann auch langweilig. Hätte mich gerne mit dem grünen Ritter von Griffen gemessen, ist aber nicht da, der Feigling.

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auch gut,- sag´ ich mir, dann nehme ich halt ein paar Steine mit.

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die “Schänke” war noch nicht in Betrieb, so gingen Ula und ich in die ehemalige Burgkapelle, -nicht etwa um zu beten,- wie unbedarfte jetzt vielleicht denken mögen, nein,- um die netten Sprüche dort zu lesen. Das sind wahre Weisheiten, sollten in jeder Kirche hängen.

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Wieder unten bei der Kirche, da wo der Aufgang zur Burg ist. Machen noch eine Runde um die Burg, erst da sehe ich, dass da noch ein Aufgang zur Burg ist, der ganze Berg ist nämlich hohl, von Tropfsteinhöhlen durchzogen. Und aus diesem hohlen Berg stammen die Urkärntner ab, steht da auf einer Tafel. Schon vor ca. 9000 Jahren wohnten Sie da drinnen und genossen ihren Kärntner Bären- und Mammutschinken(Speck). Geschichtlich korrekt stammen Sie natürlich nicht aus dieser hohlen Höhle sondern kamen dereinst aus Afrika, aber das mögen die heutigen Ureinwohner aus Kärnten, – die gibt´s auch noch,- nicht gerne hören. Lieber machen sie “Negerwitze”, dabei sind sie selber Neger, hahahaha…..

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Beim “Nachhauseweg” verabschiedete uns noch ein schöner Sonnenuntergang, ein letzter Gruß aus Griffen. Wie gesagt, wir waren ergriffen in Griffen.

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In der Nähe von Klagenfurt sahen wir noch einen Flieger (..grüß´mir die Sonne) , ob da unser LandesFliesenLegermeister gerade ab in den Süden fliegt??

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und ein paar Nebelschwaden zogen über das Firmament und kündeten vom kurzfristig´ jähem End´ des Frühlingseinbruches.

Bis demnächst,- Lk.

Ein Kommentar zu “wo die ersten Kärntner hausten…..”

  1. fremdgeburgt – ist auch gestohlen.-))
    aber nur ein paar steine der weisen – möge es dem erfolg die krone aufsetzen.
    freuen uns auf ein gegenseitiges wiedersehen -)
    asta la vista – baby-)))

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

Restaurant Alte Burg Gmünd · +43-4732-3639 oder +43-676-9497080 · luk@alteburg.at

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