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7. August 2010

das war das Burgtheater 2010 und sie sind wahrlich keine Engel…..

es war kein Jahr wie jedes andere, auch die Burgschauspieler werden mit dem Burgwirt älter und ruhiger. Kein Skandal, kein Drachenritt, kein Fehltritt,- ausser beim Wilfried K,- der trat im Urlaub ein wenig daneben und musste mit einem Gipsbein während der Theatersaison spielen, ein kleines Handicap nur, – wenn man bedenkt, dass er doch die Rolle eines ausgebrochenen Sträflings spielen musste. Aber Profi, wie er nun mal ist, überspielte er dieses kleine Ungemach souverän, der Publikum merkte nichts,- oder???

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man liess die vorletzte Vorstellung ruhig und gelassen angehen, angesichts der Gewissheit, eine skandalfreie Burgtheatersaison heruntergespult zu haben und harrte der Dinge, die da kommen sollen oder auch nicht…

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eine leichte Unruhe kam auf, als das Glas von Anna, die heute auffallend ziemlichen Durst hatte,- über die Theke gehalten wurde, der Wirt schwächelte anscheinend an diesem Tag wegen  der heftigen Hauptsaisonereignisse ein wenig,- aber gleich darauf hatte Anna ihr Bier und der Wirt seine Ruhe.

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Aber die Ruhe war nur von kurzer Dauer, Gertrud schien schon etwas zu ahnen, es schien sich etwas anzubahnen….

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der Jungschauspieler hatte so einen merkwürdig lüsternen Ausdruck in seinen jugendlichen (noch ein wenig leichtsinnigen) Augen und bewegte sich behende wie ein Tiger hinter Anna vorbei in Richtung Karin…

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da nutzte Heinz die Gelegenheit und hielt dem Burgwirt sein inzwischen auch vollkommen geleertes Glas entgegen, -“Wirt,- mach voll, aber dalli”… (nein, so heftig deftig drückte sich der an sich feinsinnige Heinz  natürlich nicht aus, aber ich verstand die Geste eines Dürstenden und schenkte ihm ein.

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noch immer nichts ahnend von dem sich nun endlich anbahnenden Theaterskandal unterhielten sich der PolizeiHans und der TechnikWolfi blendend..

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und da, überfallsartig und fast noch von keinem bemerkt, machte sich der Jungschauspieler “Stolli” an die erfahrene Burgschauspielerin Karin heran, küsste sie unverschämt auf die Wange (wird dieser Jungschauspieler warm, erliegen alle seinem Charme) und Karin,- immer noch nichts merkend,-  lachte noch schallend, derweil…

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Gertrud, -sich über dieses längst von ihr geahnte  Skandälchen  schelmisch freuend ihnen lächelnd  zuwendete…

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bemerkte der (Nochnicht Ehemann) von Karin dieses, – warf einen prüfenden Blick in Richtung der beiden (am anderen Ende der Theke stehenden turtelnden)..

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und beschloss in sich ruhend,  und besonnen, wie Professoren nun mal  von Berufs wegen sind, -nicht zu reagieren.

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Der Theaterintendant und Präsident des Burgtheaters Gmünd,- Hannes G. freute sich ob der Frechheit der Jugend und erinnerte sich an längst vergangene Zeiten. Kurz darauf bestellte er bei seinem Lieblingsburgwirt Luk ein Lied,- wie immer um diese Zeit,- sinnigerweise “Under Pressure” , von David Bowie und Queen und dann,- ja dann,- tanzten sie nicht etwa auf den Tischen wie früher,- sondern..

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widmeten sich wieder ihrer nunmehr schon zur Gewohnheit gewordenen Lieblingsbeschäftigung ,- nämlich den Burgwirt (das bin ich) ein wenig zu provozieren, weil dieser,- wie schon eingangs erwähnt,- heute an diesem so wichtgen Vorabend des großen Finales etwas schwächelte,- und die Gläser nicht wie gewohnt sofort und unverzüglich füllte.  Und so verging der Abend und das ehedem volle Lokal leerte sich zusehends, der Hannes musste auch schon früher nach Hause und sogar die Karin nahm ihren Richard am Arm und flüsterte ihm ins Ohr,- “komm, Liebling, lass uns gehen”,- wir lassen den Luk jetzt einfach stehen und gehen früh nach Haus und …..aus!

und am nächsten Tag, dem letzten, dem Grand Finale sozusagen, da war dann die große Abschiedsparty, aber nicht wie sie nun vielleicht denken mögen,- excessiv,- nein,- weit gefehlt, – ein bisschen Schwermut lag in der Luft und man diskutierte und redete und redete und so gegen 02,00 Uhr in der Früh kamen die ersten Musikwünsche, Gmünd wird´s gehört haben, war ein bisschen lauter als sonst..

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Hier sehen sie Bilder vom Abschlussbuffet, köstliche Schnitzelsemmel auf Wunsch des Theaterpräsidenten Hannes G.

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der JungBurgschauspieler “Stolli” lies seine Zunge raushängen, war schon ein bisschen angeschlagen, die vielen winzigen Bierchen, Spritzerchen und erst am Schluss  noch die paar Maß Bier, das hinterlässt Spuren in so einem jungen Gesicht..

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Davon unbeeindruckt diskutierten Hans, Maria und Pölle darüber, was man denn so im kommenden Jahr spielen sollte…und das Dach im Theaterraum ist noch immer undicht und heiss war´s die ersten Vorstellungen und wenn´s regnet,- hört man die Theaterdialoge nicht und überhaupt,-  und der gelbe Muskateller hat seine Schuldigkeit getan, der Gelbe Muskateller kann wieder in den Keller….

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Karl holte seine Doris ab, blieb dann aber doch noch ein paar Stündchen und genoss die Burgtheater Abschluss Szene in vollen Zügen..

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..heute war nicht aller Tage, sie kommen wieder,- keine Frage!

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Liebes Burgtheaterteam, alles Gute  und viel Glück und viel Segen auf all Euren (verschlungenen) Wegen und bis demnächst in diesem (Burg)Theater.

Luk

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Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

Restaurant Alte Burg Gmünd · +43-4732-3639 oder +43-676-9497080 · luk@alteburg.at

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