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17. November 2010

Burgwirt Luk zwecks Olivenernte in Istrien…

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letztes Wochenende fuhren wir mit unseren Freunden Peter und Christa Zauchenberger nach Rovinj. Da wollten wir ja immer schon einmal hin. Ausserdem musste ich meine Olivenölvorräte für meine Gäste auffüllen und da die Oliven gerade reifen und auch schon fast ausgereift sind, schüttelte ich diese kleinen grünen und schwarzen Dinger von den uralten Olivenbäumen und brachte sie sofort in die Ölpresse,- so erhält man beste Qualität,- sprach unser Vermieter, welcher auch Jäger und Weinbauer ist.

Aber alles der Reihe nach:

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wir fuhren um 5 Uhr in der Früh los und waren schon um ca. 9.30 Uhr in Rovinj, da der Peter ja Gott sei Dank kein Geschwindigkeitsfanatiker ist, er hielt den Schnitt von 100 km/h penetrant ein. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, wie das halt so heisst, die Betten waren ja schon bezogen,- vielleicht deshalb? Danach schmissen wir uns sofort auf die mitgenommenen Drahtesel und fuhren los in Richtung Meer. Da fuhren wir kilometerweit der Küste entlang,- komisch,- keine Schilder mit: Betreten verboten, oder Privat,- oder kein Zutritt,- oder ähnlich lautende  gastfreundliche Hinweise, – wie sie bei uns am Millstättersee halt so üblich sind. Irritiert fuhren wir weiter und misstrauisch hielt ich nach irgendwelchen Hinweisen Ausschau,- vielleicht wenigstens Eintritt 5,- oder so, – aber nichts, – rein gar nichts dergleichen war zu sehen. Nicht gerade geschäftstüchtig,- die Kroaten,- kein Wunder, dass da die Gästescharen nur so hinfahren!

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und da lag sie,- “Teacher´s Island” die Trauminsel vieler Lehrer aus dem Oberkärntner Raum. Wunderschön, malerisch im blau schimmernden Meer gelegen, nur mit einem Boot oder so zu erreichen. Nun weiss ich, warum an langen Wochenenden kein Mensch und kein Lehrer in Gmünd zu sehen ist,

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Vorbei an Kletterfelsen und schon wieder keine Tafel mit Klettern verboten oder so was in der Art zu sehen….?

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hier die Altstadt von Rovinj, die Gasse wo man zu der Kirche kommt..

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hier besuchten wir einen Skulpturenpark eines leider schon verstorbenen Künstlers…

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und dann nichts wie in die Kirche. Musste noch ein paar “Vater Unser” und “gegrüße zeist du Marias” beten, um meine Sünden der vergangenen Saison abzubüssen. Hab´sicherlich ein paar mal schlecht gedacht über meine Gäste und das muss man dann halt büßen!

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Der Herr hat mir dann unverzüglich verziehen und so verzogen wir uns zu einem bekannten Campingplatz in Valalta. Dort machen auch viele bekannte und prominente Lehrer, Beamte, Haus- und Hofräte in Wohnwägen und Zelten Urlaub. Auch ganz nackt, hab´ ich mir sagen lassen,- so wie Gott sie einst schuf, laufen die da rum, gehen in die Bars und trinken Rum und Cola….?

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wir wollten dann dort den Wohnwagen eines sehr prominenten, – aber leider schon pensionierten  Lehrers aus Gmünd besuchen, ein paar Graffitis vielleicht hinauf sprühen, – aber der Sicherheitsdienst dort vor Ort hat uns nicht hineingelassen. Sind auf Zack,- die Jungs von der Securitate!

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dann verzogen wir uns wieder in die Altstadt von Rovinj,- wirklich ein zauberhaftes Städtchen, voller Jachten und Jollen,- ganz tollen und auch Fischerboote lagen vor Madagaska,- nein vor Anker.

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Dann war der Spass zu Ende und der Ernst begann. Nahe der fast 2000 Jahre alten Zisterne, welche einst die Römer, – wer sonst,- erbauten, – waren wunderschöne alte (wahrscheinlich auch von den Römern gepflanzte) Olivenbäume. Einst von Wildwuchs umsäumt, werden sie nun von ortsansässigen Bauern wieder von eben diesem befreit und stehen in voller Pracht nahe des Strandes.

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Unverzüglich begann ich mit der Ernte. Den Stock braucht man, um wildgewordene Wildschweine zu verjagen. Die mögen keine Ausländer, und ein solcher war ich ja da im Olivenhain. Bald hatte ich die Menge für 5 Liter beisammen und der Presser von der Ölpresse waltete seines Amtes und füllte herrlich grünlich schimmerndes Olivenöl in die Flasche.

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Am Tag unserer Abreise mussten die härtesten von uns, -der Peter und die Ula noch ins Meer. Die Christa und ich hingegen wanderten etwas umher.

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angeschwemmte Schätze fanden wir keine,- dafür Steine,- nichts als Steine.

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und auf einem,- schaut´ genau hin,- a Spinn!

Bis demnächst,- Luk

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