Sie befinden sich hier: Alte Burg Gmünd · Restaurant ·… » Veranstaltungen » Burgaktionen » Degustationsmenü Alte Burg
4. November 2013

Degustationsmenü Alte Burg

Am Samstag, 7. Dezember ist es wieder soweit. Küchenchefin Ula,- Jungwinzer Peter Gigler und das Weingut Sepp Moser präsentieren ihr Bestes aus Küche und Keller. Ab sofort können Reservierungen entgegen genommen werden. Schnell anrufen und verbindlich reservieren, – die Plätze sind begrenzt auf maximal 60 Personen. (Telefon 04732 3639  Luk Strasser) Menüpreis inklusive Weinbegleitung (alles inklusive) á 55,-

Das Menü:

TOMATEN-MELONEN-CREMÉ SUPPE

MUSKATKÜRBIS-RAVIOLI  AN ZUPF SALATEN

POSCHIERTE  „KÄRNTNA LAX´N“                                                                                                                                                                                                           AUF JUNGZWIEBEL PÜREÉ MIT LÖWENZAHN PESTO

KRÄUTERSPÄTZLE  MIT RUCCOLA  UND LAMMERSDORFER HARTKÄSE

REHFRIKADELLE MIT SAUTIERTEN STEINPILZEN  AUF REHRAGOUT  MIT BÖHMISCHEM KNÖDEL UND QUITTEN-CHUTNEY

DESSERTTELLER  Á  LA  ULA
LIMETTEN CREMÉ – QUITTEN SCHNITTEN und NUSSPARFAIT   AUF FRUCHTSPIEGEL

KÄSE

Der Winzer:

Die Familie Moser gehört zu den alten und großen Weinbaudynastien Österreichs. Seit dem Jahr 1849 wird das Wissen um den Wein von Generation zu Generation weitergegeben.
Der berühmteste Spross dieser Familie ist zweifellos der renommierte Weinbaupionier Prof. h.c. Lenz Moser, der um 1950 die hohe Erziehungsform der Reben, die sogenannte „Lenz Moser-Kultur“, entwickelte und damit nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Weinbauländern die Weingartenbearbeitung maßgeblich vereinfachte.
Seine Zwillingssöhne Laurenz und Sepp übernahmen das Weingut in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie teilten sich die Aufgaben: Sepp Moser war für den Weinbau und die Pflege der Reben zuständig. Laurenz Moser für die Kellerei. Das Weinhaus Lenz Moser war als Pionierunternehmen bekannt und exportierte in die ganze Welt. Als Mitte der 80er Jahre aufgrund des „Österreichischen Weinskandals“ der gesamte Exportmarkt zusammenbrach, schlitterte die Weinkellerei Lenz Moser in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde schließlich verkauft.
Ein neues Weingut entsteht
Sepp Moser entschloss sich daraufhin, eigene Wege zu gehen. Er reduzierte die familieneigenen Rebflächen in Rohrendorf im Kremstal und Apetlon am Neusiedlersee auf die besten Lagen und setzte seinen Ehrgeiz daran, aus rund 33 Hektar Weinbergen charaktervolle, edle Weine zu schöpfen. Er übernahm das Atriumhaus in Rohrendorf, das ehemalige Wohnhaus der Familie Moser, adaptierte den Keller zum Weinkeller und gründete so im Jahr 1987 das Weingut Sepp Moser, das somit eines der jüngsten Weingüter Österreichs ist und dennoch bereits auf 150 Jahre Weintradition zurückblicken kann.
Heute führt sein Sohn Nikolaus den Weinbaubetrieb. Nach der Matura studierte Nikolaus Moser Weinmanagement in Krems und sammelte während diverser Praktika Erfahrungen in Burgund und Bordeaux. Ab 1991 unterstützte er seinen Vater tatkräftig im Betrieb, im Jahr 2000 übernahm er die vollständige Verantwortung. Auch er bleibt der zweigeteilten Struktur treu und bewirtschaftet Weingärten sowohl in Niederösterreich als auch im Burgenland.
Zurück zu den Wurzeln
Der fünffache Familienvater Nikolaus Moser hat sich dem Regionalismus und dem Ausdruck des Bodens verschrieben. „Weinbaupionier, wie sein Großvater“ könnte man ihn schon fast nennen, wenn er auch in eine ganz andere Richtung geht. Während der Großvater versuchte, den Weinbau zu rationalisieren und ihn den modernen Zeiten anzupassen, liegt das Bestreben von Nikolaus Moser darin, möglichst gesunde Reben zu pflegen, die auf ausgewogenen, vitalen Böden wachsen. Das Weingut Sepp Moser unter der Leitung von Niki Moser ist eines der ersten Weingüter Österreichs, das auf bio-dynamischen Weinbau umgestellt hat.
Niki Mosers Ziel ist nicht nur, lebendige Weine mit starker Persönlichkeit hervorzubringen, sondern auch, seinen Kindern und den nachfolgenden Generationen gesunde Böden und möglichst viel Wissen über und Verständnis für die Natur weitergeben zu können.


70 km westlich von Wien befindet sich der Stammsitz der Familie in Rohrendorf bei Krems, einer kleinen Weinbaugemeinde mit viel Geschichte. Der Ort liegt im Weinbaugebiet Kremstal, nur etwa 1 km von der Donau entfernt. Bekannt ist Rohrendorf auch für seine Kellergasse, die die längste Österreichs ist. Charakteristisch für dieses Gebiet ist ein ständiger Austausch von Luftmassen unterschiedlicher Temperaturen. Während aus dem Osten kontinentale, trockene und heiße Luft das Donautal hochsteigt, strömt Kaltluft aus dem rauen, nördlich gelegenen Waldviertel in das Tal der Krems. Vor allem nachts kommt es immer wieder zu massiver Abkühlung, was die Fruchtigkeit und die Frische der Weine unterstützt.
Die Terrassenweingärten des Weingutes Sepp Moser setzen sich aus Löss- und Konglomerat-Verwitterungsböden zusammen, sind vornehmlich südlich exponiert und überwiegend mit Weißweinsorten bepflanzt. Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Sauvignon Blanc, aber auch Blauburgunder werden auf einer Fläche von 24 ha bearbeitet.
Die Lagen – Gebling
8,5 ha. Die Lage Gebling wurde bereits 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Man nimmt an, dass der Name entweder von der Farbe des Bodens oder – wie an der Cote d’Or – vom gelben Herbstlaub stammt. Die Terrassen sind bis zu 700 Meter lang und nach Süden ausgerichtet. Der Boden besteht aus Konglomerat-Verwitterungsgestein, auf dem die Rebsorten Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay und Blauburgunder bei einer Hangneigung von bis zu 45 Prozent ausgebaut werden. Die Weine aus der Lage Gebling sind mineralisch geprägt und ausdrucksvoll, aber trotz ihrer hohen Reife nie schwer.

Schnabel
1,4 ha. Die Lage Schnabel befindet sich östlich von Rohrendorf in südlich ausgerichteter Kessellage. Der Oberboden besteht hauptsächlich aus Löss, im Untergrund findet man Konglomeratfels vor. Hier werden Grüner Veltliner und Sauvignon Blanc ausgebaut. Die Weine aus der Lage Schnabel zeigen eine extrem hohe Reife.

Breiter Rain
2,5 ha. Die fünf südlich exponierten Terrassen sind ausschließlich mit Grünem Veltliner bepflanzt. Die nicht allzu steile Lage besteht aus Löss und Konglomeratgestein. Die Lage Breiter Rain ragt aus dem Weinberg heraus. Durch die daraus entstehende Ventilation bleiben die Trauben auf natürliche Weise länger gesund und erreichen hohe Konzentrationen.

Kommentare sind geschlossen.

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.

Restaurant Alte Burg Gmünd · +43-4732-3639 oder +43-676-9497080 · luk@alteburg.at

Wordpress Design & Programmierung WP Austria